Carl Ransom Rogers

Die Entwicklung der klientenzentrierten oder personzentrierten Psychotherapie ist sehr eng mit dem Namen Carl Ransom Rogers verbunden. Carl Rogers und seine Mitarbeiter haben eine Psychotherapieform entwickelt, die heute personzentrierte Psychotherapie oder klientenzentrierte Psychotherapie genannt wird. Die Entwicklung einer therapeutischen Beziehung, die von einer "sozialen Feinfühligkeit" getragen ist (Zitat), ist der Kern der Psychotherapieform nach Carl Rogers.

"Die Person, die den Reaktionen anderer gegenüber stumpf bleibt, die nicht merkt, daß ihre Bemerkungen beim anderen Freude oder Traurigkeit hervorrufen, die nicht spürt, ob zwischen ihr und anderen oder zwischen zwei ihr bekannten Menschen eine feindselige oder eine freundliche Beziehung besteht, kann kaum ein guter Berater werden."

Aus C. R. Rogers, 1972, “Die nicht-direktive Beratung”.
Kindler Verlag, München, 1972 (5.Auflage, 1981).

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